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Bulimie

Bei Bulimie, welche auch als Ess-Brech-Sucht bezeichnet wird, handelt es sich um eine Essstörung. Die medizinische Bezeichnung "Bulimie nervosa" leitet sich dabei ab aus:

  • Bulimie – dem Begriff für Ochsenhunger
  • und der psychischen Komponente – nervosa.

Essstörungen wie Bulimie und Magersucht zählen in der heutigen Gesellschaft zu den am häufigsten vorkommenden psychosomatischen Erkrankungen. Diese äußern sich vorwiegend in einem gestörten Verhältnis zum eigenen Körper und zum Essen.

 

Bulimie

Bulimie – Essbrecht-Sucht

 

Bedeutung des Essens

Im eigentlichen Sinn bedeutet Essen die Nahrungsaufnahme um die lebensnotwendigen Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Schon immer befasste sich die Menschheit intensiv mit dem Thema Essen. In früheren Zeiten bestand die Angst der Menschen vorwiegend darin, sich nicht ausreichend ernähren zu können, weil Lebensmittel nur begrenzt vorhanden waren.

Heute dagegen bestimmen oftmals Ängste zu viel zu essen den Alltag vieler Menschen. Die Sorgen vor dem Dicksein, übertriebene Schlankheitsideale sowie Mode und Medien können das Essverhalten negativ beeinflussen.

Auch Bulimie Betroffene beschäftigen sich ständig sowohl emotional als auch gedanklich mit der Thematik Essen. Sie befinden sich in einem Zwiespalt. Zum einen möchten sie zwanghaft eine Gewichtszunahme vermeiden, zum anderen hilft ihnen das Essen innere Ängste und Spannungen abzubauen.

 

Krankheitsdefinition Bulimie

Charakteristisch für Bulimie-Erkrankte sind ständig wiederkehrende Heißhungerattacken, bei denen große Mengen hochkalorienhaltiger Nahrungsmittel regelrecht verschlungen werden. Anschließend zwingen Bulimie Patienten sich selbst zu erbrechen bevor die Verdauung einsetzt.

Aus diesem Grund wird Bulimie nervosa umgangssprachlich auch Ess-Brech-Sucht genannt.

 

Abgrenzung Bulimie / Magersucht und Bulimie-Typen

Im Gegensatz zur Essstörung Magersucht sind Bulimie Betroffene meist normalgewichtig. In der Medizin wird das Bulimie Krankheitsbild in zwei Typen unterteilt.

  • Purging-Typ: Die Bulimie Erkrankten erbrechen nach den Essanfällen oder nehmen Abführmittel ein
  • Non-purging-Typ: Diese Krankheitsform ohne Erbrechen tritt seltener auf. Stattdessen treiben die Erkrankten übertrieben viel Sport und fasten zwischen den Essanfällen.

 

Magersucht

Magersucht

 

Verbreitung der Bulimie

In unserer Gesellschaft ist Bulimie recht verbreitet. Etwa drei Prozent aller Mädchen und Frauen zwischen 15 und 35 Jahren leiden unter Bulimie. Bulimie wird oftmals als heimliche Erkrankung bezeichnet, weil es den Betroffenen gut gelingt diese über einen längeren Zeitraum vor der Familie und Freunden zu verbergen.

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